Die Sache mit der Lizenz

Wenn man als Privat-Mensch Bilder veröffentlicht passiert etwas das man als Segen und Fluch zugleich bezeichnen kann: Die Leute verwenden die Bilder.

An sich ist gegen eine Nutzung nichts einzuwenden, ja die Lizenz die Vogelscheuche und ich hier verwenden lässt es sogar explizit zu die Bilder zu verwenden und weiter zu verarbeiten!

Leider gibt es aber mehr als genug Leute die diese „Freiheit“ ausnutzen.
Da schneidet man die Signaturen raus, nennt dann nicht den Künstler, behauptet einfach es gebe keine Lizenz oder (was mich zu diesem Eintrag verleitet) man behauptet das die Bilder von einem selbst stammen sprich klaut die Arbeit der anderen, lässt sich loben und bietet sogar Poster mit meinen Motiven an (gegen Bezahlung natürlich).

Es war das bisher einzige mal in meinem Leben das ich mit einem Anwalt gedroht habe.
(Die Bilder sind inzwischen entfernt nicht ohne das ich mir diverse Beleidigungen anhören durfte)

Um diese doch sehr unschöne Erfahrung zu vermeiden, hier nocheinmal eine Zusamenfassung was man unter Creative Commons darf:

Dieses Bild stammt von Bildersuche.org / Martin Mißfeldt und ist unter CC-BY-SA veröffentlicht.

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Effekthascherei

Da ich in den letzten Woche durch meine berufliche Einspannung leider nicht mehr so häufig zum Fotografieren komme und manchmal auch einfach Lust und Laune dagegen sprechen, habe ich mich mal näher mit den Effekten in Lightroom beschäftigt.

Nach einiger Eingewöhnung in das Was und Wie habe ich viel mit dem Sättigungspinsel gespielt. Hier nun ein paar Ergebnisse meiner Experimentierfreude.

Umweltspiegel

Mehr als nur Töne
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Voll Vintage

Als ich mit einer Freundin Mitte August in Berlin war, habe ich mir auf einem Flohmarkt eine alte Rollfilm Kamera gekauft.

Das Modell ist eine Agfa Isoletta I mit einem F4.5-32 Pronto-Objektiv. Der Schärfegrad ist 1 Meter bis unendlich (maximal bis 10 Meter) und die Einstellbaren Verschlußzeiten sind 1/200s, 1/100s, 1/50s, 1/25s und einen „Blur“-Modus.

Filme findet man im Fotofachhandel noch überall. Ein 6×6-Rollfilm kostet ~5€ und das unabhängig davon ob schwarz-weiß oder Farbe. Leider ist die Entwicklung sehr teuer, da es ein ungewöhnliches Format ist. Ein Film hat 12 Bilder was etwas mehr als 25€ kostet, was eine ganze summe Geld ist, wenn man überlegt das 12 Bilder etwas mehr als 30€ Kosten.

Hier nun einige s/w-Ergebnisse während ich bei einer Hochzeit fotografiert habe.

Kinder

Essensausgabe
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Dann werden wir mal „Alt“

Polaroid 630 SL Lightmixer & Polaroid 660 Autofocus Letzten Sonntag war ich mit den Piraten beim Märzklopfen und habe dort einen Infotisch abgehalten. Zeitgleich zu dem Verkaufsoffenen Sonntag war auch ein Flohmarkt in dem ich eine einmalige Anschaffung machen konnte.

Zwei Polaroid Kameras!

Genauer gesagt eine Polaroid 630 SL Lightmixer und eine Polaroid 660 Autofocus die ich gerade einmal für sechs Euro erstehen konnte.
Gestern habe ich dann im Fachhandel mir einen Film gekauft und habe mal etwas mit der 660 rumprobiert. Die ersten Ergebnisse seht ihr unten, die ich heute auf Arbeit eingescannt habe.

Ich weiß übrigens das einige Bilder davon mal so absolut nichts geworden sind und auch meine Nachbearbeitung dort nicht mehr viel retten konnte, aber gerade dieses „schlechte“ Ergebnis macht für mich den Reiz aus nun mehr mit den beiden Kameras zu experimentieren.

Die Filme kann man übrigens nicht nur im Fachhandel sondern auch bei Amazon kaufen.

Ente auf Tisch

Baum bei dunkel
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Kleine Rechtskunde

Als ich im November mit der digitalen Spiegelreflexfotografie angefangen habe war mir realtiv schnell klar das ich mein Werk unter einer Lizenz freigeben möchte die anderen Menschen es erlaubt, meiner Bilder weiter zu verwenden, zu bearbeiten oder diese als Hintergrundbild zu nutzen.
Darum habe ich mich damals auch für eine Creative Commons Lizenz entschieden. Diese erlaubt das mein Werk weiterverwendet werden darf, überall veröffentlicht werden und selbst Abwandlungen (wenn z.B. jemand es für etwas andere verwendet dürfen weiter verbeitet werden.

Nur drei Eischränkungen habe ich vorgesehen:

  • Die neu entstandenen Werke müssen unter einer gleichen oder ähnlichen Lizenz veröffentlicht werden.
  • Die Bilder dürfen nicht kommerziell (z.B. von einer kommerziellen Website einer Zeitschrift, dem Fernsehen, etc.) ohne meine Zustimmung verwendet werden
  • Bei jeder Veröffentlichung (egal ob on- oder offline, egal ob ein verwenden als Profilbild oder ein Webseitenhintergrund) muss mein Name oder Synonym und die Adresse von Dead-hands.de genannt werden.

Leider kommt es aber nun in letzter Zeit vermehrt vor das Bilder von mir auf Websiten auftauchen die den dritten (und meines Erachtens, wichtigsten Punkt) nicht einhalten. Dort wird mein Bilder verwendet ohne das mein Name oder die Website genannt wird.

Da aber Feedback von Usern und sei es nur ein „schöne Bilder“, so etwas wie mein „Lohn“ ist und die Anerkennng meiner Arbeit auch einen Teil der Freude an dem Projekt ausmacht, finde ich es hochgradig Schade das ich immer hinter her sein muss und die Leute ständig an die Lizenz zu erinnern.

Das war auch der Grund warum ich nun in allen meinen Bildern ein Wasserzeichen einfüge.

Und seien wir ehrlich: Ich erlaube euch meine Bilder ohne Einschränkung zu nutzen, dann kann man doch auch diese Website verlinken, oder?

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Mit Urlaub in Urlaub fahren

© by Farin Urlaub
Bekannt ist Farin Urlaub eigentlich durch seine Musik die er Solo und in der sehr bekannten Kombo „Die Ärzte“ produziert.
Da sein Name aber daher kommt das er gerne in Urlaub fährt und dies auch tut, hat er natürlich die Möglichkeiten Länder zu bereisen die Abseits von Ballermann & Co. ihren eigenen Charme habe und auch Länder zu bereisen die vielleicht jetzt nicht in der Hitparade ganz oben stehen. (z.B. Syrien)

Nun bin ich durch Twitter auf seine Fotoseite kuroboshi.de gestoßen, die ich euch an dieser Stelle ans Herz legen möchte. (Und das nicht nur weil ich ein Fan seiner Musik bin 😉 )

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Giganitsche Bilder mit gigantischer Kamera

© by von Lintel
Beim Surfen durch die uneneldichen weiten des Internets bin ich auf einen älteren Beitrag bei Spreeblick.com gestrandet, wo jemand mit einer überdimensionalen „Lochkamera“ sehr schöne Bilder macht.

Der Reiz in diesem Fall ist wirklich das die Bilder eben dieses verwischte, einfache Ambietene habe, die ich an analogen Fotografien so schätze. Auch die Bildfehler die wirklich komplett „natürlich“ sind, sind einfach einmalig.

Nebenbei bemerkt ist das übrigens nciht nur eine selbstgebaute „Lochkamera“ sonder einen so große Lochkamera das die gesamte Kamera auf einem Anhänger(!) transportiert werden muss.

Es gibt auch ein Video das ihr findet wenn ihr hier klickt auf „Giganitsche Bilder mit gigantischer Kamera“ weiterlesen

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Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm

Bei dem Fotografen, den ich euch heute vorstelle, handelt es sich um Wolfgang Hofhansl, meinen Onkel. Seine Liebe zur Landschaftsfotografie, insbesondere Wasser, kommt laut eigener Aussage von seiner Kindheit, die er an der Mecklenburger Seenplatte verbracht hat. Mittlerweile wohnt er im Rheingau, hat zwei Katzen, die ihm auch regelmäßig vor die Linse kommen und probiert sich seit einiger Zeit auch im Aktgenre.

© by Wolfgang Hofhansl

Seine Ausrüstung besteht aus einer Minolta Dimage 7i und Dimage XG, einer Minolta Dynax 9xi samt umfangreichem Objektivpark, sowie einer KonicaMinolta Dynax 7D.

Einen Blick auf seine Fotografien kann ich nur empfehlen 😉

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Nicht nur Licht reizt

Aber eben auch Licht. Holger Nitschke, der unter dem Synonym „LichtReize“ seit 2004 aktiv ist, gehört zu den Fotografen, die mich am meisten geprägt haben. Seine Bilder gehen Vorrangig in die Portrait/Fashionszene, enthalten aber auch oft Inhalte, die in Richtung Fetisch und Burlesque gehen. Alles mit einem Hang zur Gothicszene.

Forever more - LichtReize
© by Holger Nitschke

Wem seine Bilder gefallen, der sollte sich unbedingt für 2011 den Sonic Seducer oder Orkus Fetisch Kalender besorgen, in dem auch ein paar Arbeiten von ihm zu sehen sind. 2007 hatte er sogar eine Ausstellung auf dem WaveGotikTreffen in Leipzig. Und obwohl er in seinem Metier schon eine Größe für sich ist, sind seine Shootings kostenlos und er ist, laut eigener Aussage, immer auf der Suche nach neuen, interessanten Gesichtern. Wer mal in die Nähe von Rastede kommt, sollte mal darüber nachdenken 😉

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Fette Bilder von einem Dickmann

Manhattan Bridge
© by Jörg Dickmann
Ich selber bin ja ein großer Fan von Fotografien die Nachts oder in der Morgen- bzw. Abendröte geschossen wurden. Das Licht ist in diesen Situationen einfach einmalig und wenn dann noch die richtige Beleuchtung hinzu kommt, sind es meiner Meinung nach meistens die schönsten und tollsten Bilder die man schießen kann. (Unsere Ergebnisse sind in der Kategorie „Abends und Nachts“ zu bewundern)

Wenn jetzt natürlich noch ein fähiger Fotograf wie ich die Bilder macht sind wir bei Jörg Dickmann. Ein professioneller Fotograf aus Düsseldorf der sich auf Architektur, Stadtleben und Nachtaufnahmen spezialisiert hat. Bei meiner Liebe zu solchen Bildern muss ich euch da einfach eine vollumfängliche Empfehlung aussprechen!

Schaut euch seine Bilder durch! Ich habe selten so tolle und schöne Bilder gesehen, die die Lichtstimmung genau so und in dieser gefühlvollen Art und Weise eingefangen haben.

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